erhellende Texte 
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 aus der Zollverein-Lampenstube

Blog-Serie Teil 3: Welche Textform passt zum Thema?

Diesmal wird’s mir Esel zu wohl und ich gehe aufs Eis (und zwar auf sehr dünnes), indem ich sage: Die meisten Texte, die man online findet, taugen nichts – und verderben Lesern die Lust an der Lektüre.

Etwas differenzierter und versöhnlicher gesagt: Nur selten passen Inhalt und Form zusammen und fast nie stehen Informations-Gehalt und Text-Umfang in einem ausgewogenen und sinnvollen Verhältnis. Deshalb überfliegen die meisten Menschen solche Texte, um möglichst schnell die relevanten Informationen irgendwo im großen Wortgeklingel zu entdecken.

Wie groß bei solch selektivem Lesen das Risiko ist, wichtige Informationen zu übersehen, weiß jeder aus eigener Erfahrung. Viel schlimmer noch ist, dass eine derart unentspannte Lektüre nicht glücklich macht, dass sie nicht die positiven Gefühle weckt, die den Leser emotional an den Webauftritt und ans beworbene Produkt binden würden.

Deswegen ist es wichtig, sich für die passende Textform zu entscheiden. Ein paar Hinweise dazu gibt mein neuer Blogbeitrag, der zudem die erste und vielleicht wichtigste journalistische und Blog-Darstellungsform vorstellt: die Meldung.

Hier geht’s zum Blog. Und wer direkt wissen will, wie man eine gute Meldung schreibt, überfliegt einfach die ersten Absätze mit den allgemeinen Hinweisen zu den Textformen.

Was kann ich für Sie tun?

Kunden begeistern, Kunden gewinnen, Kunden binden - was Worte dafür bewirken können, zeige ich Ihnen gern.

>>Das kann ich für Sie tun!


Arbeitsproben

Die Katze im Sack? Kauft niemand. Beispiele meiner Arbeit für unterschiedliche Kunden gibt es hier:

>>> Das habe ich bereits getan!


Testimonials

Und, wie war ich? Die wohlwollenden und positiven Bewertungen meines Tuns finden Sie auf dieser Seite:

>>> Das sagen meine Kunden.


Darf ich mich vorstellen?

Gestatten, mein Name ist Thomas Sell, Texter. Darf's ein bisschen mehr sein? Gibt es  nach folgendem Klick oder gerne auch telefonisch und am allerliebsten persönlich.

>>> Über mich.

Storytelling: Wo liegt...?

Storytelling - was ist das eigentlich? Nicht immer die episch lange Heldenreise. Kurze Beispiele finden Sie unter folgendem Link. Und erfahren, wo die erste Seele baumelte.

>>> Wo eigentlich liegt ...?

Worum geht's?

Unique Content und Advertorials, Corporate Publishing und Snackable Content - einige der zentralen Begriffe meiner Arbeit erkläre ich im Glossar auf dieser Seite.

>>> Darum geht's!

redaktionSell aktuell:

Werbung mit Gefühl für den Teutoburger Wald

Kindliche Freude und Entdeckerlust, Zeit zu zweit, viel Abstand vom Alltag und ein wenig Romantik: Die Geschichte eines Paares im Urlaub bildet den erzählerischen roten Faden im aktuellen Teutoburger Wald Katalog. In kurzen inneren Monologen sinnieren die beiden abwechselnd darüber, was sie vom Urlaub erwartet hatten, wie sie die gemeinsamen Ferien erleben und wie sie sich gegenseitig wahrnehmen. Klingt jetzt etwas abstrakt? Ist bei der direkten Lektüre aber emotional ansprechend, da Leser sich leicht mit den beiden Protagonisten identifizieren können. Das weckt die Lust auf Urlaub und macht deutlich, wofür Ferien im Teutoburger Wald stehen.

Natürlich liefert die Broschüre zusätzlich auch Fakten über die Region und Infos zu den Angeboten – und zwar knapp und sprachlich sachlich: Für jeden Inhalt gibt’s den passenden Stil.

Hier finden Sie den Teutoburger Wald Katalog als pdf.


Der AAV in der Presse

Der sparsame Umgang mit Naturflächen, der Mangel an freien Gewerbeflächen und wirksame Wege, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – das sind drei der großen Themen dieses Jahres. Zu allen drei Themen bietet der „AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung“ in Nordrhein-Westfalen Lösungen – und war dennoch einer breiten Öffentlichkeit bislang nicht angemessen bekannt.

Auf dem Weg zu einer stärkeren Medien-Präsenz begleite ich den sondergesetzlichen Verband unter anderem durch die Vorbereitung und Moderation von Pressegesprächen. Ein erster Erfolg ist diese Veröffentlichung in der WAZ und weiteren NRW-Titeln der Funke-Mediengruppe. Was genau der AAV ist und was er tut, erklärt dieser Wikipedia-Artikel, den ich gerade erst aktualisiert habe.


Sprecher-Text für Naturpark-Film

Einen Sprechertext zu verfassen, ist für mich eine spannende, äußerst anregende Abwechslung. Denn ansonsten schreibe ich fast immer für Leser, nicht für Zuschauer und Zuhörer – und das ist etwas vollkommen anderes. Denn erstens nehmen Menschen Sprache lesend anders auf als hörend.
So ist bei Autoren, die ausschließlich Sprechertexte verfassen, die Komma-Taste auch nach Jahren noch so gut wie neu, da sie nahezu ohne Nebensätze formulieren. Auch bleibt der Thesaurus meist unbenutzt, denn Synonyme verwirren den Hörer: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose - und nicht die Wohlduftende, die Königin der Blumen oder das Mistding, das mir immer in den Finger sticht.

Zweitens muss man beim Schreiben die Pausen mitdenken. Anders gesagt: Man lernt die Uhr zu hassen, wenn man den eigenen Text Abschnitt für Abschnitt und Szene für Szene immer wieder laut liest, immer wieder anpasst, kürzt und ergänzt, bis er endlich passt - und zwar inklusive der Pausen, die nötig sind, um die Bilder wirken zu lassen.


Drittens schließlich muss sich der Text weitgehend auf Informationen beschränken. Schreibt man für Leser, ist es wichtig und sinnvoll, zum Beispiel eine Landschaft zu beschreiben, damit das Kopfkino anläuft, damit Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Wer sich hingegen einen Naturpark-Film anschaut, wird eher verwirrt, wenn ihm die Landschaft beschrieben wird, die er gerade sieht. Dass die Infos zu den jeweiligen Bildern passen müssen, versteht sich von selbst.


Jedenfalls: Die Mitarbeit an „Naturpark Moor-Veenland im Wandel der Zeit“ hat mir viel Freude gemacht und das Ergebnis macht mich durchaus stolz. Zu sehen ist der Film auf YouTube und auf der Startseite des Internationalen Naturparks Bourtanger Moor - Bargerveen (nicht der Image-Film, der ist ohne Text).

 

 
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